Subjektive Wahrheit

Spring

Herr U.  warf dem Rabbi vor, er sei der Illusion verfallen, es gebe etwas objektiv Wahres. „Das empfinde ich nicht so. Wie kommst Du darauf?“, gab der Rabbi zurück. Nun erhärtete der Freund seine These, der Rabbi wage Vorhersagen so, als sei er gewiss, sie würden auch eintreten. Der Rabbi schmunzelte. „Ich sah einmal einen Schwimmer auf einer Klippe. Er wollte hinunterspringen. Ich empfahl ihm auf das Hochwasser zu warten, sonst könne er seine Gesundheit ruinieren. Der Schwimmer sagte zu mir, er sehe das anders, und starb.“

Herr U. trifft seinen Wunderrabbi

Kein Logo für den Wunderrabbi

Der Ungläubige saß in Gedanken versunken bei einem Glas Rotwein am Anleger in Ruhrort und schaute auf das museale Hafenbecken, als der Wunderrabbi vorbei kam und sich zu ihm setzte. „Der Kranke und Ungläubige trauert“, stellte der Wunderrabbi fragend fest. „Trauer könnt Ihr das nicht nennen, Rebbe“, entgegnete der Ungläubige, „wenn all die Gesunden und Selbstgerechten heute dem ehrgeizigen Florentiner verfallen sind.“ „Einen Macchiato“, rief der Wunderrabbi in die Luft und bedankte sich, weil er sich auf die Idee seiner Bestellung hatte bringen lassen. Der Kranke grinste und lehnte sich zurück.

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