Wo bleibt das Positive?

Einige Freunde meiner promulgatorischen Betrachtungen vermissen das Positive. Wir kämen, so sagen sie, ohne Bildzeichen nicht aus. Sie wünschen sich daher eine ermutigende Richtschnur für alle, die moderne Bildzeichen entwickeln. Hier ist sie:
Zambujeira do Mar - Das Schild

An der Aussage gibt es nichts zu deuteln. Wenn wir unser Ziel erreicht haben, wird das touristische Auge in erster Linie dorthin blicken und auf den Auslöser drücken:
Zambujeira do Mar - Die Bucht

Nur können sie diesen Blick an jedem Kiosk auf einer Postkarte finden. Der weiter südlich gelegene Felsen daneben dürfte normaler Weise weniger Aufmerksamkeit erregen. Allerdings ist dieser Felsen der Grund für die wahre Bedeutung des Schildes:
Zambujera - Felsen

Folgen wir in dieser Blickrichtung der Anweisung des Hinweisschildes, dann erblicken wir das:
Die Störche im Blick

Daraus leiten wir jetzt den ersten Kernsatz der Promulgatorik ab: Beschränke Dein Schild auf ein präzises Hauptwort (Substantiv, Nomen). Das Hauptwort sollte am besten einen Gegenstand benennen, nichts Abstraktes. Dann wird auch ein Bild auf dem Schild besser verstanden als Darstellungen anderer Wörter.

Christian

2 Gedanken zu “Wo bleibt das Positive?

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