Neues aus Schildistan

Für unsere beliebten Reihe ‚Ein Bild spinnt mehr als tausend Wörter…“ haben wir in diesem Sommer eine besonders schöne Beute gemacht. Den ersten Preis bekommt der Küstenort Wackerballig an der Geltinger Bucht:

Zwiebelschild in Wackerballig

Bei jedem Schild kommt es auf den Kontext an:

Zwiebelschild in Wackerballig

Wir müssen wohl kaum hinzufügen, dass dieses Schild an die Wand eines Restaurants geschraubt ist.

Wir sehen: Auch Schilder, Handwagen und Segler haben das Recht auf ein angemessenes Ambiente. Das letzte Zeugnis hervorragender deutscher Schild-Kultur in Wackerballig erscheint wie ein früher didaktischer Versuch Verbote in Gebotsästhetik zu betten.

Baden verboten ist geboten.

Seglerliegeplätze scheinen für den ambitionierten Promulgarologen erstaunlich ergiebige Orte zu sein:

Nicht angelradeln in Kappeln Nicht radeln, nicht angeln in Kappeln. O.K. nicht sonderlich preiswürdig, dafür hier ein Beleg dafür, wie schwer es der es der Promulgariker hat, bürokratischen Begriffen positiv und knapp aufn Schild zu bannen:

Preiswürdiger allerdings erschien uns das folgende Beispiel, den Verkehr in Rendsburg zu illustrieren:

Promulgarische Meisterleistung„Balancieren Sie stets ein Auto auf dem Kopf, wenn Sie stufenlos nach rechts abwanden.“ Welch eine Poesie auf einem deutschen Schild! Eindeutig: zweiter Platz.

Angelische Würstchenkultur

Das Satruper Kulturzentrum lebt vom Würstchen, es gibt in der Nähe auch einen Werksverkauf, der Besuch lohnt sich. Damit das kulturelle Gesamtgefüge in Satrup sich nicht allzu geordnet ausnimmt, hat die Gemeinde auch einen Umweltpreis bekommen. Wozu das viele Gerede? Nun, wir wollten Euch ein wenig auf die Folter spannen, wer den dritten Platz errungen hat: ein einfacher Bürger aus Kappeln in Angeln:

Der Garten der Hund und der Löwe

Glückwunsch!

BauerAnton

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