Archive for September, 2009

Sep 29 2009

Hamburger Märkte

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Veddeler Markt

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Rothenburgsort

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Sep 17 2009

NEIN! Unter diesen Bedingungen wähle ich nicht!

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Und ich verfälsche damit die Statistik!

Eingedenk der folgenden Tatsachen:

  • in einer demokratischen (?) Partei meiner Stadt verschwanden Wahlurnen, deren Verschwinden nie zweifelsfrei aufgeklärt wurde;
  • im Wahllokal meines Stimmbezirks sollten zur letzten Bürgerschaftswahl technische Wahlhilfen eingesetzt werden, die nachweislich nicht sicher gegen Manipulation und Ausspitzelung sind;
  • vor dieser Wahl wurde eine Partei auf der Grundlage eines gefälschten Fax-Briefes von der Wahl ausgeschlossen;
  • ie Statistik-Ämter dieses Landes haben bei einer Volkszählung Strafen gegen Bürger verhängt, deren Rechtsgrundlage verfassungswidrig war;

müssen wir festhalten: Das alles dürfte in einem demokratischen Staat nicht passieren.

Trotzdem:

Jetzt kündigt mir der Herr Bundeswahlleiter Roderich Egeler an:
Ich werde ich in meinem Wahllokal einen gezinkten Wahlzettel bekommen. Mein Stimmzettel enthält mein Geschlecht und meine Altersgruppe, insgesamt wird mein Stimmkreis in 20 Gruppen eingeteilt und meine Stimmen werden von der Statistik-Behörde ein zweites Mal ausgewertet.
In einem dilettantisch zusammen geschusterten Faltblatt dankt mir der Herr Bundeswahlleiter für meine Mitwirkung. Das klingt, als hätte ich eine Wahl. Aber das ist gelogen: Ich habe keine Wahl, denn ich darf ohne die Zinken auf dem Stimmzettel nicht wählen. Wenn ich die Zinken des statistischen Amts entferne, wird mein Stimmzettel ungültig. So die Auskunft der Wahlhelfer bei der letzten Europawahl in demselben Stimmlokal.

Der Herr Bundeswahlleiter belügt mich also auf seinem dilletantisch zusammen gezimmerten Faltblatt.

Tatsache ist: Die Stimmbezirke, die von den statistischen Ämtern ausgewählt werden, können sehr klein sein: 400 Wahlberechtigte. Nehmen wir eine Wahlbeteiligung von 45% an, sind 180 Stimmen zu vergeben. Aufgeteilt auf 10 Altersgruppen und zwei Geschlechter entfallen auf jede Gruppe 9 WählerInnen. Eine Altersgruppe besteht sogar nur aus drei Jahrgängen: 18-20 Jahre. Wenn ein Stimmbezirk aus Altersheimen besteht, weiß man
sofort, was der junge Zivildienstleistende, der im XY-Heim wohnt, gewählt hat. Das nennt der Herr Bundeswahlleiter, der auf Grundlage eines gefälschten Faxbriefes eine Partei von der Wahl ausschloss, Sicherheit gegen Ausspitzelung durch Mitarbeiter eines verfassungswidrig tätigen Statistikamts in einer Stadt, in der Wahlurnen geklaut werden.
Dazu sage ich NEIN!
Im übrigen ist die statistische Auswertung dieser Sonderbespitzelung durch die Statistikbehörde in dem dilletantisch zusammen geschusterten Faltblatt des Herrn Bundeswahlleiters Roderich Egeler sachlich falsch:
Die Statistilk der Wahlbeteiligung nach Altersgruppen und Geschlecht, kann exakt den Wählerlisten entnommen werden, denn dort wird jede Stimmabgabe sorgfältig erfasst.
Für den Sinn der Wahl, nämlich die Sitzverteilung im nächsten Deutschen Bundestag zu bestimmen, ist es absolut unerheblich, ob 50 oder 100 Prozent der 18-20-jährigen Grüne, CDU, Linke oder SPD gewählt haben.
Markierte Wahlzettel Nein Danke!
Jeder Zusatz auf dem Stimmzettel muss unzulässig sein!

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