Zu wissen, es wirkt

Ein Bild lügt mehr als tausend Wörter.“

Stimmt das?

Bei Texten muss man aufpassen. Zwei Buchstaben können den Sinn verändern. Aus ’sagt‘ wird ‚lügt‘ und die Stereotype ist entlarvt.
Wer viel zu sagen hat, kann sich sehr schnell vertüddeln. In jedem Text müssen alle Tatsachen überprüft sein, bevor man sie drucken, senden oder im Internet zeigen kann. Infos prüfen und auswählen nennen wir

Recherche.

Gute Informationen sind vollständig. Nur böse Menschen lassen weg, was ihnen nicht gefällt. Über eine sorgfältige Recherche freuen sich die Leute von Presse, Politik, Ämtern und alle, die selber im Internet danach suchen. Wer Informationen an die Presse gibt, macht

Presse-Arbeit.

Bei der Presse-Arbeit  muss man auch Telefonieren, bei Redaktionen betteln und vieles mehr. Das macht nicht so richtig Spaß und kostet deshalb den vollen Tagessatz. Wenn Politik und Verwaltung diese Informationen bekommen, dann nennt man das

Lobby-Arbeit.

Lobby-Arbeit macht viel Spaß, weil Politik und Verwaltung gerne gute Informationen bekommen. Darum berechnen wir nur 67% des Tagessatzes für Lobby-Arbeit.
Wer für das Internet textet, muss meistens auch Ideen, Geschichten und Bilder finden, den ganzen Inhalt nennt man

Content.

Content-Management macht auch Spaß. Manche brauchen viel Content, haben aber kein Geld. Die bekommen das auch schon mal für lau. Wenn alle Informationen stimmen, braucht ein Text eine Form. Am einfachsten ist die

Wissenschaft.

Da dürfen die Sätze so umständlich sein, dass es nur so kracht. Aber was bedeuten die kleinen hochgestellten Ziffern? Sie deuten auf Fußnoten unter dem Text hin. Unter dem Strich ist alles ganz schwer zu verstehen. Wenn man für andere Leute  Texte schreibt, nennen wir das

Ghostwriting oder Auftragsschreiben.

Auftragsschreiben ist am schönsten. Dafür gibt es viel Geld, weil Auftragsschreiber alle Arbeitsstunden aufschreiben können. Es kostet nur 60%, und es gibt eine genaue Liste, wofür die Stunden gebraucht wurden. Statt Wissenschaft gibt es auch

Spannende Themen.

Das kann zum Beispiel die Biografie eines Menschen sein, der ein schönes Leben gehabt hat. Dem hört man gerne zu. Zuhören kostet  nichts, Schreiben und Recherche kostet den Mindestlohn. Wer einen kurzen Lebenslauf braucht, bekommt einen Festpreis.
Auftragsschreiben ist eine Frage der

Ethik.

Manchmal ist es richtig verboten, zum Beispiel für Prüfungen. Aber man muss auch die Finger von Lügenkram lassen. Auch Schummeln ist gemein, weil Leute leichter glauben, was geschrieben steht.

Wahrheit

allein reicht nicht. Denn alle Menschen bewerten die Dinge anders. Ein guter Maßstab ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie bietet eine gute Grundlage für Freiheit und Brüderlichkeit. Auch für für das Schreiben in einer modernen, demokratischen Gesellschaft ist sie eine gute Richtschnur .

Satire

Wer oft Tatsachen prüft, wird leicht zynisch. Das macht den Texter auch einmal böse. Dann lässt er gerne etwas weg. So entsteht Kleinscheiß, Kunst oder Satire. Die gibt’s bei Text und Textilien zu kaufen.

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